Notare in Polen

Notare in Polen Den Notaren in Polen sagt man nach, dass sie besonders schwierig und zudem überheblich seien. Ob dies nun so pauschal stimmt, kann ich nicht beurteilen, allerdings stimmt es schon, dass der soziale Status von Notaren in Polen recht hoch ist. Dies gilt natürlich auch für Rechtsanwälte in Polen.Die Ausbildung zum Notar können grundsätzlich polnische Juristen machen, die den dafür einmal jährlich stattfinden Zulassungstest (für das Referendariat) bestehen. Während es früher sehr schwer war eine solche Stelle zu bekommen, ist dies mittlerweile möglich. Die Zulassungszahlen waren in den letzten Jahren hoch. Die Aufnahmetest sind mittlerweile schwieriger geworden.Anders als in Deutschland gibt es in Polen keine einheitliche Referendarausbildung. Die polnischen Anwälte, die Rechtsberater in Polen, die Richter und Staatsanwälte und auch die Notare haben jeweils eine andere Referendarausbildung. Dies führt sicherlich dazu, dass eine höhere Spezialisierung zu verzeichnen ist.  Rechtsanwalt in Polen zu sein ist mittlerweile – ebenso wie Notar – kein Freibrief zum Gelddrucken mehr. Gerade in den Innenstädten polnischer Städte (Warschau, Posen, Krackau, Danzig und Stettin)  ist die Anwalts- und Notardichte relativ hoch (Wer einmal in Stettin im Zentrum um die Wojska Polskiego gewesen ist, weiß wovon die Rede) . Verglichen mit Deutschland aber immer noch weit aus geringer. 

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