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21.4.2009 von admin.
Geldbuße in Polen - die Polizei Dein Freund und Helfer?Ob die Polizei in Deutschland den obigen Eindruch erweckt, ist wohl auch zweifelhaft, in Polen erscheint es den ausländischen Reisenden häufig so, als ob das Handeln der polnischen Polizei willkürlich ist.Fakt ist, dass es immer noch Fälle gibt, wo Ausländern und vor allen Deutschen mit fadenscheiniger Begründung eine Geldbuße auferlegt wird. Zudem wird Druck aufgebaut, in dem das Unterschreiben des Bußgeldbescheides die einzige Möglichkeit der deutschen Touristen oder Geschäftsreisenden ist, der Ingewahrsamnahme zu entgehen. Unverholen wird damit gedroht, dass ansonsten eine Überprüfung der Identität auf der Wacher erfolgen wird und notfalls der Deutsche 24 h dort festgehalten wird. Dies ist keine leere Drohung. Wir haben in der Kanzlei schon häufiger derartige Fälle gehabt.Man sollte vor dem Unterschreiben des Bußgeldbescheides - vor allem in Verkehrsunfallsachen - bedenken, dass vor polnischen Gerichten die Bußgeldentscheidungen und das Akzeptieren der Geldbuße weit aus größere Bedeutung hat als in Deutschland.Gegen den Bußgeldbescheid kann man ggfs. noch innerhalb von 7 Tagen eine gerichtliche Entscheidung beantragen. Danach ist faktisch nichts mehr zu erreichen.
Geschrieben in MPU Polen - Führerschein in Polen, Bußgeld Polen, Verkehrsunfall Polen | 1 Kommentar »
21.4.2009 von admin.
Notare in Polen Den Notaren in Polen sagt man nach, dass sie besonders schwierig und zudem überheblich seien. Ob dies nun so pauschal stimmt, kann ich nicht beurteilen, allerdings stimmt es schon, dass der soziale Status von Notaren in Polen recht hoch ist. Dies gilt natürlich auch für Rechtsanwälte in Polen.Die Ausbildung zum Notar können grundsätzlich polnische Juristen machen, die den dafür einmal jährlich stattfinden Zulassungstest (für das Referendariat) bestehen. Während es früher sehr schwer war eine solche Stelle zu bekommen, ist dies mittlerweile möglich. Die Zulassungszahlen waren in den letzten Jahren hoch. Die Aufnahmetest sind mittlerweile schwieriger geworden.Anders als in Deutschland gibt es in Polen keine einheitliche Referendarausbildung. Die polnischen Anwälte, die Rechtsberater in Polen, die Richter und Staatsanwälte und auch die Notare haben jeweils eine andere Referendarausbildung. Dies führt sicherlich dazu, dass eine höhere Spezialisierung zu verzeichnen ist. Rechtsanwalt in Polen zu sein ist mittlerweile - ebenso wie Notar - kein Freibrief zum Gelddrucken mehr. Gerade in den Innenstädten polnischer Städte (Warschau, Posen, Krackau, Danzig und Stettin) ist die Anwalts- und Notardichte relativ hoch (Wer einmal in Stettin im Zentrum um die Wojska Polskiego gewesen ist, weiß wovon die Rede) . Verglichen mit Deutschland aber immer noch weit aus geringer.
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